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Moderne und zukunftsorientierte Bildungspolitik erwünscht! |
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Wednesday, 28 October 2009 |
Wie sicher alle von Euch mitbekommen haben, ist das AudiMax seit Donnerstagnachmittag besetzt. Die AktionsGemeinschaft NAWI distanziert sich von der derzeitige Gangart, mit welcher die Protestbewegung ihre Forderungen durchsetzen will. Diese ist weder konstruktiv noch zielführend.
Die ÖH Uni Wien (GRAS, VSSTÖ, KSV) ruft via Mail alle StundentInnen zum Protest auf! Weder die ÖH Uni Wien noch die Bundes-ÖH wollen sich mit Rektorat bzw. Ministerium an den Verhandlungstisch setzten! Sie protestieren und boykottieren lieber als zu verhandeln!
Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig die StudentInnen gut zu vertreten. Gute Vertretung heißt aber nicht einen Hörsaal tagelang zu besetzen und so den Unibetrieb zu boykottieren. Gute Vertretung heißt Forderungen mit Lösungsvorschlägen zu stellen! Die Forderungen der Besetzer enthalten leider keine Lösungsvorschläge und sind meist nur kurzfristige Symptombekämpfung! Die genauen Forderungen siehe www.unibrennt.at
Wir von der Aktionsgemeinschaft NAWI wollen eine moderne und zukunftsorientierte Bildungspolitik und stellen daher Forderungen mit Lösungsansätzen:
- Ausreichende Finanzierung unserer Hochschulen für qualitätsvolle Studien -> Anhebung der Ausgaben auf 2% des BIP - so wie es im Regierungsprogramm steht, aber nicht irgendwann, sondern jetzt!
- Freier Zugang zum Masterstudium
- Verbesserung der Studienbedingungen -> Durch mehr Geld kann langfristig gesehen die Infrastruktur unserer Universitäten verbessert werden. Weiters ist es wichtig die STEPs auch so zu gestalten, dass sie nicht zu Knock-Out-Zwecken missbraucht werden können. Hier ist das Engagement der einzelnen STVen gefragt!
- Bessere Betreuungsverhältnisse
- Reform des derzeitigen Stipendien- und Beihilfensystems
Zusammenfassend möchten wir festhalten, dass wir den Eindruck bekommen haben, dass es sich bei der AudiMax-Besetzung um eine kommunistische, gesellschaftspolitische Aktion handelt, deren Forderungen wir zum Teil ablehnen, da sie zu allgemein bzw. zu undurchdacht sind!
Wir fordern die Besetzer daher auf, das AudiMax wieder freizugeben und den StudentInnen wieder ein barrierefreies Studium zu ermöglichen!
(Katharina Olsacher, AktionsGemeinschaft)
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